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Wir bieten an:


-Barhufkorrektur

 

Barfußgehende Pferde bedürfen sorgfältiger Hufpflege. Das Hornwachstum der Pferde ist abhängig von den Bodenverhältnissen und der Nutzung der Pferde. Bei Barfußgehenden Pferden, die auf hartem  Boden laufen nutzt das Hufhorn stärker ab, als bei Pferden die nur auf weichem Boden laufen. Die Pferde sollten alle 6-8 Wochen zum Schmied, damit er die Hufe kürzen und die Stellung korrigieren kann. Anschließend werden die Kanten der Hufe abgerundet, damit das Horn nicht so schnell ausbricht.

 

 

 

-orthopädische Hufbeschläge

Bei den orthopädischen Hufbeschlägen muss es vorher immer zu einer Erkrankung der Hufe gekommen sein. Es gibt viele verschiedene Hufkrankheiten, ein paar der häufigsten sind:

-Chronische Hufrollenentzündung                                                                                                                            Die chronische Hufrollenentzündung ist eine langsam fortschreitende, deformierende Entzündung der Hufrolle und zählt daher zu den Arthrosen. Zur Hufrolle gehören das Strahlbein, ein Teil der tiefen Beugesehne und der dazwischen liegende Schleimbeutel. Die Hufrollenentzündung ist die Folge einer Überbelastung der Hufrolle und tritt hauptsächlich an den Vordergliedmaßen auf, da hier das meiste Gewicht drauf lastet. Weitere Faktoren für eine Hufrollenentzündung können sein:

-Unregelmäßige Gliedmaßen- und Zehenstellungen                                                                         -fehlerhafte Hufzubereitung (zum Beispiel zu starkes kürzen der Huftrachten)                                    -zu lange Beschlagsperioden                                                                                                                        -Unphhysiologische Dauerbelastungen, wie das "Reiten auf der Vorhand" oder das Landen mit nur einer Gliedmaße beim Springen  

Da die Symptome einer Hufrollenentzündung schleichend auftreten, wird diese meistens erst sehr spät erkannt.

-Hufknorpelverknöcherung                                                                                                                                       Die Hufknorpel der Pferde sind viereckige Knorpelplatten in Gestalt eines Parallelogramms. Sie liegen über den Hufbeinästen, zur Hälfte innerhalb der Hornkapsel. Die andere Hälfte überragt den Kronrand und ist unter der Haut tastbar. Die Hufknorpelverknöcherung ist die Umwandlung des elastischen Hufknorpels ind Knochengewebe.Sie vollzieht sich überwiegend in den Vorderhufen von Reit- und Zugpferden. Die Verknöcherung beginnt häufig an der Verbindung zum Hufbeinast. Ursachen können sein:

-andauernde Erschütterungen (zum Beispiel bei Zugpferden die viel auf Asphalt laufen)  -Dehungen und Zerrungen des Hufknorpels                                                                                              -Übergreifen von Verkalkungsvorgängen aus dem Nachbargewebe                                                    -fehlerhafter Hufbeschlag                                                                                                                                -unregelmäßige Gliedmaßenstellung


-Hufrehe                                                                                                                                                                           Die Hufrehe ist eine Entzündung der Lederhäute. Man unterscheidet zwischen einer akuten und einer chronischen Hufrehe. Der Auslöser hierfür kann toxischer sowie mechanischer Natur sein. Die Hufrehe tritt meistens an den Vordergliedmaßen auf. Die häufigsten Fälle sind:

-Rehe nach übermäßiger Aufnahme von frieschem Grass                                                                     -Fütterungsrehe nach Aufnahme einer toxichen Menge Getreides                                                        -Belastungsrehe (zum Beispiel durch langes Stehen auf drei Beinen bei Erkrankung der gegenüber liegenden Gliedmaße)                                                                                                                -Geburtsrehe


-Hornspalten/Hornkluft                                                                                                                                                 Die Zusammenhangstrennungen der Hornkapsel in Richtung der Hornröhrchen bezeichnet man als Hornspalten. Hornspalten sind Folgeerscheinungen schlechter Hufpflege, fehlerhafter Hufzubereitung, eines unzweckmäßigen, unpassenden oder fehlerhaften Beschlages oder Unarten des Pferdes (wie zum Beispiel anschlagen gegen die Boxenwand)

. Man unterscheidet olgende Hornspalten nach der Lage: Zehenwand-, Seitenwand-, Trachtenwand-, Hornsohlen-, Hornstrahl-, Eckstrebenwand-, Strahleckwand-, und Eckstrebenhornspalten. Als Eckstrebenbruch bezeichnet man einen durchgehenden, durchdringenden Hornspalt an den Eckstreben.

Die Hornkluft iste eine Zusammenhangstrennung der Hornkapsel quer zum Verlauf der Hornröhrchen. Ursachen können sein, eine Verletztung der Hufkrine oder z.B. scharfe Traumatiesierungen der Hornwand

-Lose Wand                                                                                                                          Zusammenhangstrennungen zwischen der Hornwand und der Hornsohle in der weißen Linie werden als lose Wand bezeichnet.

-Hohle Wand                                                                                                                                                                   Als hohle Wand bezeichnet man Trennungen der einzelnen Wandhornschichten voneinander, wie zum Beispiel Trennungen der pigmentierten von der unpigmentierten Röhrschenschicht oder des Röhrschenhorns von dem Blättchenhorn.


-Westernbeschläge                                                                                                                    
                       

Westernbeschläge sind spezielle Sporthufbeschläge für die Disziplinen Reining, Cutting und Pleasure.Diese Disziplinen erfordern Mannöver wie z.B. Sliding Stops, schnelle Spins um den inneren Hinterhuf als Drehpunkt, schnelle und langsame Galoppzirkel, flüssiges Rückwärtsrichten, Galloppwechsel und Rollbacks. Aus diesen Gründen unterscheidet sich der Westernbeschlag in zwei Kriterien grundliegend von den anderen Sportbeschlägen.

Die Vorderhufeisen verfügen meist über eine umlaufende angeschliffene Zehenrichtung, damit das Westernpferd die typischen kurzen und engen Wendungen besser vollziehen kann, und sich den Abrollpunkt somit selbst aussuchen kann.

 

Die Hinterhufeisen sind meistens so genannte Sliding Plates, die wie der Name bereits andeutet es dem   Pferd ermöglichen den Sliding Stop besser durchzuführen.

 


-Aluminiumbeschläge                                                                                                                                              Beschläge aus Aluminiumlegierungen fanden erste Anwendung im Bereich des Trab- und Galopprennsports, heute gibt es sie in allen erdenklichen Ausführungen für sämtliche Rassen und Reitsportdisziplinen. Die Vorteile liegen im geringeren Gewicht und der besseren Stoßdämpfung gegenüber dem Eisenbeschlag.
Aluminium wird auch mit Erfolg bei der Behandlung von Hufrehe, Huflederhautentzündungen und bei Arthrose eingesetzt. 

Des weiteren kann mit diesem Material die oben genannte
Trachtenabnutzung gegenüber dem Eisenbeschlag reduziert werden.
Als Nachteile sind die schnellere Abnutzung des Materials und die Einschränkung des vertikalen Hufmechanismus zu nennen.


-Klebetechnik
                                                                                                                                                                       Es gibt eine ganze Reihe von Herstellern von Klebeschuhen mit unterschiedlichen Funktionen. Der Vorteil liegt in der schmerzlosen Befestigung am Rehehuf, bei dem das Nageln schmerzhaft und die Erschütterung sogar schädlich sein kann. Für Klebeschuhe muss das Pferd allerdings lange Intervalle auf drei Beinen durchhalten. Ebenfalls darf es im Moment des Klebens den Huf absolut nicht bewegen. Der Einsatz von Klebeschuhen an Rehehufen birgt jedoch auch Risiken. Die Gefahr der Entstehung von Hufabszessen ist erhöht


-Beschlag von Dressur- und Springpferden



Wobei wir immer nach unserem Grundsatz vorgehen:
(Tierschutzgesetz)

Die Natur hat den Tieren an den Endigungen der Gliedmaßen entsprechend gesunde Hufe mitgegeben. Sinn und Zweck von uns Hufschmieden ist es, diese zu erhalten, nicht zu zerstören oder zu deformieren. Die einfallenen Körperlasten in die Mitte des Hufes und der Hufform zu platzieren, die Fußung und den Fesselstand zu beachten und für jeden Huf einen individuellen Beschlagsplan mit Arbeitsplanung, Arbeitssteuerung und Arbeitskontrolle, mit entsprechender Unterstützung zu ermitteln. So dass die Tiere langfristig lahmfrei und gebrauchsfähig dem Menschen zur Verfügung stehen.

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